subway to sally-einsam
 
Mein Leben zieht sich einsam hin,
ein Quell, der über Felsen rinnt,
der nie sich in den Strom ergießt
und doch an Lauf und Kraft gewinnt.
 
Wie Efeu, der am Boden liegt
und weit und breit kein Baum in Sicht,
den er umarmt, weil er ihn trägt,
auf seinem Weg empor zum Licht.
 
Einsam will ich untergeh'n
und im Sand der Zeit versinken,
eines Tages aufersteh'n
einsam von der Quelle trinken.
Einsam will ich untergeh'n
wie ein Schiff in wüsten Meeren
will ich einsam untergeh'n,
eines Tages wiederkehren.
 
Wie ein Mantel legt sich um mich
sanft und schwer die Einsamkeit
und mein Blut ist ruhig und kalt,
in mir wächst Gelassenheit.
 
Raben fliegen scharenweis',
der Adler fliegt allein ins Licht
und nur ein Narr 

 

subway to sally-sieben
 
Ich habe sieben Nägel die schlag ich für dich ein
Und schling dir sieben Ketten um Hüfte, Arm und Bein.
Mein Haus hat sieben Türen, ich sich're mein Versteck
Mit siebenfachen Schlössern und die Schlüssel werf ich weg.
 
Und nicht eins, nicht zwei, nicht drei und vier,
Nicht fünfmal still ich meine Gier, auch sechs ist nicht genug
 
Siebenmal flecht ich dein Haar, um den alten Apfelbaum
Siebenmal und es wird wahr: Du hast keine Wahl,
Denn die Sieben ist meine Zahl.
 
Ich habe sieben Hunde, die wachen vor dem Haus
Und sieben Raben singen, ihr Lied tagein tagaus.
 
Nicht eins, nicht zwei, nicht drei und vier,
Nicht fünfmal still ich meine Gier, auch sechs ist nicht genug
 
Siebenmal flecht ich dein Haar, um den alten Apfelbaum
Siebenmal und es wird wahr: Du hast keine Wahl,
Denn die Sieben ist meine Zahl.
 
Siebenmal, du hast keine Wahl,
Denn die Sieben ist meine Zahl.
 
Sieben Linden sind gekommen, keine ist mir lang geblieben
Sechsmal hab ichs hingenommen, doch du bist die Nummer Sieben
 
Sieben ist die Zahl
 
Siebenmal flecht ich dein Haar, um den alten Apfelbaum
Siebenmal und es wird wahr: Du hast keine Wahl,
Denn...
 
Siebenmal flecht ich dein Haar, um den alten Apfelbaum
Siebenmal und es wird wahr: Du hast keine Wahl,
Denn die Sieben... die Sieben ist meine Zahl.
 
Siebenmal, du hast keine Wahl
 
Siebenmal, denn die Sieben ist meine Zahl

 

subway to sally-kleid aus rosen
 
Ein gutes Mädchen lief einst fort,
verliess der Kindheit schönen Ort;
verliess die Eltern und sogar
den Mann, dem sie versprochen war.
Vor einem Haus da blieb sie stehn,
darinnen war ein Mann zu sehn
der Bilder stach in nackte Haut,
da rief das gute Mädchen laut:
 
Meister, Meister gib mir Rosen,
Rosen auf mein weisses Kleid,
stech die Blumen in den blossen
unberührten Mädchenleib.
 
'Diese Rosen kosten Blut',
sprach der Meister sanft und gut,
'enden früh dein junges Leben,
will dir lieber keine geben.'
Doch das Mädchen war vernarrt,
hat auf Knien ausgeharrt
bis er nicht mehr widerstand
und die Nadeln nahm zur Hand.
 
Meister, Meister gib mir Rosen ...
 
Und aus seinen tiefen Stichen
wuchsen Blätter, wuchsen Blüten,
wuchsen unbekannte Schmerzen
in dem jungen Mädchenherzen.
Später hat man sie gesehn,
einsam an den Wassern stehn.
Niemals hat man je erfahr´n,
welchen Preis der Meister nahm.
 
Meister, Meister gib mir Rosen ... 

 

subway to sally-seemannslied
 
Lang schon fahr' ich auf den Meeren, Wind und Woge weiß wohin 
Fern von allen meinen Ufern fühl' ich, dass ich traurig bin 
Wind und Woge flüstern leise von dem Meer und Magellan 
Von den Strömen und Gezeiten doch ich sing' dagegen an
Wer gießt Glut durch meine Adern? 
Wer schickt Vögel übers Meer? 
Ach, ich harre schon so lange heimatlos und sehnsuchtsschwer
Wenn die Sterne früh verdämmern zieht mich alles nach dem Land 
Meine müden Augen bleiben stets dem Hafen zugewandt 
Wenn die Segel nicht mehr glänzen, wenn die Winde nicht mehr weh'n 
Werd' ich, um zu dir zu kommen, über Ozeane gehen
Wer gießt Glut durch meine Adern? 
Wer schickt Vögel übers Meer? 
Ach, ich harre schon so lange heimatlos und sehnsuchts schwer
Ich komm' zu dir, mein Atem, meine Hände heiß 
Aus meinen Augen taut das Eis
Ich komm' zu dir, mein Atem, meine Hände heiß 
Aus meinen Augen taut das Eis
Wer gießt Glut durch meine Adern? 
Wer schickt Vögel übers Meer? 
Ach, ich harre schon so lange voll Verlangen 
Schon so lange heimatlos und sehnsuchtsschwer
Du gießt Glut durch meine Adern 
Du schickst Vögel über's Meer 
Baust mir Brücken zu den Ufern, schickst die Vögel über's Meer 
Für des Seemanns Wiederkehr

Subway to sally-Puppenspieler


Werd mit dir spielen, keiner von vielen,
zieh ich an Fäden, führe dich vor.
Ich lass dich gehen, stehen und drehen,
ich bin der Spieler, du bist der Tor.

Deine Versprechen, werde ich brechen,
all deine Eide, schwörst du auf mich.
Närrische Fragen, lass ich dich sagen,
ich bin der Zweifel, der dich beschlich.

Du kannst mir nicht widerstehn,
an meinen Fäden sollst du gehn!
Ganz wie ich will, wird es geschehn!

Ich lass dich leiden, werde mich weiden,
an deiner Sehnsucht, an deiner Lust.
Schlag Kopf und Hände, wild gegen Wände,
ich bin die Hoffnung, die du vertust.

Du kannst mir nicht widerstehn,
an meinen Fäden sollst du gehn!
Ganz wie ich will, wird es geschehn!

Du kannst dich winden, betteln und auch flehn,
an meinen Fäden, sollst du dich drehn!

Du kannst mir nicht widerstehn,
an meinen Fäden sollst du gehn!
Ganz wie ich will, wird es geschehn!

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